Felix Schlebusch | Moderator, Facilitator und systemischer Coach
AUFTRETEN KÖNNEN.
INNEHALTEN KÖNNEN.
25 Jahre auf der Bühne. 90 Tage Schweigen in einem Zen-Kloster.
Aus beidem ist meine Arbeit geworden.
Drei Arbeitsfelder, eine Haltung
Ich begleite Führungskräfte, Teams und Organisationen als Moderator, Facilitator und systemischer Supervisor und Coach.
Für Unternehmen wie Volkswagen, DAIKIN und den TÜV.
So unterschiedlich die Formate sind: Es geht immer um dasselbe. Präsent zu sein, wenn es darauf ankommt, und Räume zu schaffen, in denen Bewegung möglich wird.
Der Weg dahin war nicht immer geradlinig

MIT 18 HABE ICH MEINE ERSTE VERANSTALTUNG MODERIERT.
Ich bin in einem Elternhaus aufgewachsen, in dem beide Eltern Ärzte und Therapeuten waren. Das therapeutische Denken war Familiensprache. Ich entschied mich trotzdem für einen anderen Weg. Erst einmal.

Vom ersten Auftritt zur internationalen Bühne
Daraus wurden 25 Jahre: Galas, Pressekonferenzen, Weltpremieren, TV für ProSieben, Sat.1, RTL und Radio beim Deutschlandfunk. International, auf Deutsch, Englisch und Französisch, die Sprache meiner Mutter.
Dabei habe ich am eigenen Leib erfahren, was passiert, wenn der Druck steigt. Der flaue Magen, das Lampenfieber, die Angst vor dem Blackout. Ich habe gelernt, damit umzugehen. Heute ist aus dem Druck Vorfreude geworden, und aus dem Brett vorm Kopf die Fähigkeit, im entscheidenden Moment zu fokussieren. Je professioneller ich wurde, desto mehr Anfragen kamen, die über die reine Moderation hinausgingen.
Der Bruch: Van-Leben und 90 Tage Schweigen
2012 STARB MEIN VATER.
Der Verlust rief eine der großen Fragen des Lebens auf den Plan: Ist das, was ich tue, wirklich mein Weg. Als sich nach der Trauer ein Gefühl von Stagnation breit machte, zog ich 2013 aus meiner Heimat Essen mitten in die Medienwelt nach Köln. Gleich zu Beginn pilotierte mit der UFA eine eigene TV-Show. Von außen sah es nach Ankommen aus. Innen wurde die Frage nach dem eigenen Weg immer lauter.
Wahrnehmen, ohne zu handeln
Ende 2014 zog ich die Konsequenz. Ich gab die Wohnung in Köln auf, verließ die Komfortzone bewusst und reiste zweieinhalb Jahre, ohne festen Wohnsitz, in einem selbst ausgebauten Van quer durch die Welt. Den tiefsten Punkt dieser Zeit verbrachte ich schweigend, 90 Tage lang, in einem koreanischen Zen-Kloster.
Dort bekam ich den Namen: Nam-Bong, der zwischen Himmel und Erde wandelt. Keine Pose, eine Beschreibung. Jemand, der Tempo und Ruhe gleichzeitig zur Verfügung hat.
In der Stille habe ich gelernt, was auf keiner Bühne zu lernen ist: wahrzunehmen, ohne sofort zu handeln: Die Leerstelle zwischen Reiz und Reaktion auszuhalten.

Agile Frameworks, Design Thinking und der eigene Beratungsstil
IN BERLIN FAND ICH DIE SPRACHE FÜR MEINE ARBEIT.
Nach Jahren als Van-Eremit wurde Berlin meine erste feste Station. Ich zog in eine WG und half einer Transformationsberatung, aus Entrepreneurship, Design Thinking und agilen Frameworks wie Scrum und Kanban einen gemeinsamen Ansatz zu formen. Positiver Nebeneffekt: auch ich bekam das passende Vokabular für meine Haltung und für das, was ich längst tat. Die Leitplanken für meinen eigenen Beratungsstil waren gesetzt.

Zen-Praxis und die Rückkehr ins Ruhrgebiet
Ende 2018 kehrte ich ins Ruhrgebiet zurück, zu meiner heutigen Frau, nach einem halben Jahr Fernbeziehung. Zum ersten Mal zog ich mit einer Partnerin zusammen. Für mich ein großer Schritt, denn mich dauerhaft auf jemanden einzulassen, war mir lange schwergefallen. Jetzt blieb ich.
Anfang 2019 stellte ich mich noch einmal einer neuen Bühne: Stand-Up Comedy in New York. Der Härtetest, ob ich auch mit einem eigenen Programm bestehe.
Zen-Meditation war mir in der Zwischenzeit zur regelmäßigen Praxis geworden. 2019 ernannte mich Zen-Meister Dae-Bong Sunim zum Zen-Lehrer. Was als Auszeit begonnen hatte, prägt meine Arbeit bis heute.
Heute: Moderation, Facilitation und systemisches Coaching
SEIT 2026 BIN ICH ZERTIFIZIERTER SYSTEMISCHER SUPERVISOR
Was ich auf der Bühne, unterwegs, in der Stille und in Berlin gelernt hatte, wollte ich auf ein fachliches Fundament stellen. Auf die Weiterbildung zum systemischen Berater an der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid folgte die Aufbauweiterbildung zum Coach, Supervisor und Organisationsentwickler am ifs Essen, beides zertifiziert nach DGSF.
Angekommen in Herdecke an der Ruhr
Aus dem einstigen Van-Eremiten wurde ein Familienvater und Ehemann. Im südlich von Dortmund gelegenen Herdecke, habe ich zusammen mit meiner Frau ein Haus gefunden und saniert. Hier leben wir mit unseren drei Kindern. Ein großer Teil meiner Zeit gehört bewusst der Familie.
Irgendwo zu bleiben, ist mir lange schwergefallen. Hier bin ich angekommen.

Zeugnisse, Zertifikate und Mitgliedschaften
















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