top of page
Felix Schlebusch im Walk and Talk mit einem Geschäftsführer, Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen

Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen: das ISM, 2014 bis 2024

 

Einstieg

Meine ersten Schritte in der Organisationsentwicklung habe ich beim ISM gemacht, 2014, lange bevor ich sie so nannte. Viele davon im Gehen: Der Geschäftsführer dachte am liebsten unterwegs, und aus manchem Spaziergang wurde ein Arbeitsauftrag.

​

Auf einen Blick

Felix Schlebusch, systemischer Organisationsberater und Supervisor aus Herdecke im Ruhrgebiet, begleitete das Institut für Stressmedizin Rhein-Ruhr in zwei Phasen. 2014 und 2015 strukturierte er das Seminarprogramm und arbeitete im Vertrieb mit. Von 2019 bis 2024 war er Sparringspartner des Geschäftsführers, führte eine Vertriebssupervision, baute interne Abläufe mit um und begleitete den Umstieg von Präsenzseminaren auf Online-Formate. Aus den Videoformaten des Instituts wurde später „Die Sprechstunde" der Knappschaft, die Felix Schlebusch weiter produzierte. Der rote Faden über alle Jahre waren Walk-&-Talk-Sessions mit dem Geschäftsführer.

​

Wie aus einer Train-the-Trainer-Weiterbildung ein Mandat wird​

Den Geschäftsführer des ISM habe ich 2010 auf einer Train-the-Trainer-Weiterbildung kennengelernt. Vier Jahre später rief er an, und wir strukturierten gemeinsam sein Seminarprogramm: welche Themen, für wen, in welcher Reihenfolge. Er nahm mich als Assistenz mit zu Kunden, ich entwickelte Handouts, führte selbst Workshops bei Kunden des Instituts durch und arbeitete im Vertrieb mit, bis in die Vertriebssteuerung.

​

Das meiste davon entstand nicht am Schreibtisch, sondern auf langen Wegen. Er entwickelte Ideen im Gehen. Meine Aufgabe war, sie mitzunehmen, bis sie eine Form hatten, mit der man arbeiten kann.

​

Ein Innen- und ein Finanzminister: der Anruf 2019

2019 rief der Geschäftsführer des ISM wieder an. Er brauche, sagte er, einen Innen- und einen Finanzminister. Wir fingen dort an, wo wir aufgehört hatten: im Gehen.

​

Als Finanzminister habe ich die ausgelagerte Buchhaltung zurück ins Institut geholt, sie übergangsweise selbst geführt und dann eine neue Mitarbeiterin eingearbeitet, die sie übernahm. Als Innenminister habe ich mich um das Vertriebsteam gekümmert und die Meetings moderiert, bis sie ohne mich liefen. Am ehesten war es eine Vertriebssupervision: ein fester Rahmen, in dem das Team seine Arbeit gemeinsam betrachtete. Dazu kamen Einzelcoachings im Vertrieb.

​

Später entwarfen wir mit den Mitarbeitenden Regelkreise für den Vertrieb, also feste Schleifen, in denen gemessen, besprochen und nachgesteuert wird. Und ich habe Stellenanzeigen geschrieben. Auch das gehört zum Innenleben eines kleinen Instituts.

​

Vertrieb in der Pandemie: von Präsenzseminaren zu Online-Formaten​

Mit der Pandemie fanden beim ISM keine Präsenzseminare mehr statt, und damit fehlte der Weg, auf dem das Institut bis dahin verkauft hatte. Wir haben den Vertrieb auf Online-Veranstaltungen umgestellt, und ich habe das Marketing mit übernommen. Daraus wurden eigene Videoformate mit den Fachleuten des Hauses.

​

Diese Formate entwickelten sich so weiter, dass am Ende die Knappschaft sie beauftragte: die Sprechstunde. Ich produzierte weiter und blieb Ansprechpartner, nun hinter der Kamera, der Geschäftsführer des ISM kam als Experte dazu. Das Institut bekam hochwertigen Content, ohne ihn selbst tragen zu müssen. Es war die klügste Übergabe des ganzen Mandats: nicht von mir weg, sondern vom Institut weg, zu einem Partner, der das Format tragen konnte.

​

Was lange Begleitung eines Geschäftsführers ausmacht

Wer einen Geschäftsführer über Jahre begleitet, wird zum Gesprächspartner für die Fragen, die er sonst niemandem stellt. Beim ISM fanden diese Gespräche meistens im Gehen statt. Nebeneinander zu gehen ist leichter, als sich gegenüberzusitzen: Man schaut in dieselbe Richtung, und Pausen fallen nicht auf.

​

In diesen Jahren gab es mehr als eine Lage, in der es für das Institut darauf ankam. Ich war dann an seiner Seite. Was dort besprochen wurde, bleibt dort.

​

Kundenstimme

„Felix Schlebusch ist Gold wert! Er hat meine Mitarbeiter und mich als Geschäftsführer durch schwierige Umstrukturierungsprozesse begleitet."

Matthias Weniger, Institut für Stressmedizin Rhein-Ruhr

​

Warum das Organisationsentwicklung war

Die Arbeit mit dem ISM war Organisationsentwicklung, weil fast alles, was ich übernommen habe, dafür gedacht war, es wieder abzugeben. Das Seminarprogramm bekam eine Struktur, die ohne mich trug. Die Buchhaltung kam ins Haus und ging an eine Kollegin. Die Meetings liefen irgendwann ohne Moderation von außen, die Regelkreise im Vertrieb ohne mich. Und für die Videoformate fand sich mit der Knappschaft ein Auftraggeber, der sie trug, während das Institut als Experte dabeiblieb.

In einer kleinen Organisation gibt es keine Stabsstelle für Veränderung. Dort heißt Organisationsentwicklung oft: selbst mit anfassen, bis etwas steht, und dann loslassen. Das Loslassen ist der schwerere Teil, für beide Seiten.​

​

Steht bei Ihnen Ähnliches an, schreiben Sie mir.

Organisationsentwicklung anfragen

Erzählen Sie mir kurz, worum es geht. Ich melde mich zügig für ein erstes Gespräch.

Oder Sie schreiben an info@felixschlebusch.de oder rufen kurz durch: +49 163 2863165

bottom of page