Erfahrungen mit Felix Schlebusch
Fragen & Antworten
Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Supervision?
Coaching klärt eine Sache, Supervision hält den Blick klar. Beide schauen auf Ihre berufliche Rolle, nur zu unterschiedlichen Anlässen. Coaching ist anlassbezogen: Sie haben eine konkrete Frage, eine Entscheidung oder einen Konflikt, und wir arbeiten daran, bis Sie klarer sehen. Supervision ist laufend, ein fester Ort, um die eigene Berufsrolle und die Zusammenarbeit regelmäßig zu reflektieren, allein, im Team oder an konkreten Fällen. Verbreitet ist sie vor allem dort, wo Menschen mit Menschen arbeiten. Wenn Sie unsicher sind, was zu Ihnen passt, schildern Sie mir kurz Ihr Anliegen, dann ordne ich es ein.
Reicht als Sparringspartner nicht auch eine KI?
Eine KI will gefallen, ein Coach widerspricht Ihnen. Probieren Sie es aus, ich nutze KI selbst, täglich und gern. Zum Sortieren, Strukturieren und Recherchieren ist sie stark. Aber sie redet nach dem Mund, verstärkt die Richtung, in die Sie ohnehin schon denken, und widerspricht nicht, wenn es darauf ankommt. Ich sage Nein, wenn Nein ist, und Ja, wenn Ja ist. Und ich höre auch, was Sie nicht eintippen würden: das Zögern, den Ton, das Thema hinter dem Thema. Genau dort fängt Coaching an.
Worin unterscheidet sich das von einem Workshop?
Im Workshop ist die Aufgabe der Gegenstand, hier die Rolle. In einem Workshop arbeitet eine Gruppe an einer gemeinsamen Sache, bis am Ende ein Ergebnis steht: eine Entscheidung, eine Strategie, eine Verständigung. Der Mensch ist dort im Dienst der Aufgabe. In Coaching und Supervision ist der Mensch in seiner Rolle der Gegenstand: Ihre Haltung, Ihre Muster, Ihre Entscheidungen, die Zusammenarbeit im Team. Dazu kommt die Form. Ein Workshop hat einen Tag und ein Ziel, Coaching und Supervision sind ein Prozess über die Zeit. Beides geht einzeln oder im Team. Wollen Sie als Gruppe ein Ergebnis erarbeiten, sind Sie eine Seite weiter richtig. Geht es um Sie in Ihrer Rolle, sind Sie hier richtig.
Coachen und supervidieren Sie auch ganze Führungsteams?
Führungsteams begleite ich besonders gern, am liebsten früh. Dahinter steht fast immer ein proaktiver Gedanke. Ein Führungsteam, das sich einen regelmäßigen Reflexionsraum gönnt, arbeitet an Kommunikation, Motivation und Belastbarkeit, bevor etwas kippt. Bewährt hat sich die Kombination: Einzelgespräche für das, was in der Runde keinen Platz hat, und die gemeinsame Runde für das, was alle betrifft. Der eigentliche Gewinn ist der Zeitpunkt. Wer erst kommt, wenn alles schon feststeckt, arbeitet lange, nur um wieder auf null zu kommen, und genau dort hören viele auf, weil der Weg zurück so anstrengend ist. Ein stehender Reflexionsraum setzt vorher an.
Wir haben interne Coaches im Haus. Wofür brauchen wir dann noch jemanden von außen?
Ein interner Coach trägt das Regelgeschäft, externe die Themen, die im eigenen Haus tabu sind, und die Begleitung der internen Coaches selbst. In der größten deutschen Erhebung nennen interne Coaches als Tabu vor allem gesundheitliche, private und arbeitsrechtliche Themen. Genau dort sitzt oft das eigentliche Anliegen. Dazu kommt die Supervision der internen Coaches, die von außen kommen muss, weil sonst niemand da ist, der nicht selbst im System steht. Beides mache ich. Welche Aufteilung für Sie sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch.
Bleibt das vertraulich, auch wenn mein Unternehmen zahlt?
Ja, auch wenn die Rechnung an Ihr Unternehmen geht. Was im Coaching besprochen wird, bleibt zwischen uns. Bei einem solchen Auftrag steht die Vertraulichkeit Ihnen gegenüber an erster Stelle. Gegenüber Ihrem Arbeitgeber teile ich höchstens mit, dass und in welchem Rahmen wir arbeiten, und auch das nur, sofern Sie zustimmen. Worüber wir sprechen, bleibt unter uns. Wer was erfährt, klären wir am Anfang offen, dann weiß jeder, woran er ist. Ohne diese Klarheit funktioniert die Arbeit nicht, weil Sie sich sonst nicht öffnen, und genau darauf kommt es an.
Coaching, Beratung oder Therapie: was ist der Unterschied?
Coaching liefert keine Lösungen und behandelt keine Krankheit. Ein Berater liefert Lösungen. Ich habe viele Ideen im Kopf, dränge sie Ihnen aber nicht auf, denn es geht um Ihre, nicht um meine. Sie kommen auch nicht als kranker Mensch, der geheilt werden will. Geht es um Krankheit, ist Therapie der richtige Ort. Ich arbeite mit gesunden Menschen an ihrer beruflichen Rolle. Dass jemand zusätzlich oder nach einer Therapie kommt, ist dabei kein Widerspruch. Wer sich nun freut, dass endlich jemand sauber trennt, den muss ich kurz enttäuschen: In Methode und Gespräch ist der Unterschied oft klein. Klar ist immer die Haltung. Keine fertigen Ratschläge, keine Heilsversprechen, und nichts, das nicht durch Ihre eigene Sicht gegangen ist. Sie sind der Experte für Ihr System, nicht ich.
Was kosten Coaching und Supervision?
Für Selbstzahler beginnt die stündliche Abrechnung bei 250 Euro netto. Darüber hinaus hängt es vom Format ab. Für Unternehmen gibt es die Lösung mit festem Budgetrahmen über einen längeren Zeitraum. Auch der Ort spielt hinein: Am günstigsten ist die Arbeit in meinen Räumen in Dortmund oder Herdecke, ich komme aber ebenso zu Ihnen ins Unternehmen. Was zu Ihrem Anliegen passt, klären wir im Erstgespräch.
Wo finden Coaching und Supervision statt?
Wir treffen uns in Dortmund, bei Ihnen im Haus oder online. Ich komme zu Ihnen ins Unternehmen, oder wir treffen uns in meinen Räumen am Dortmunder Westfalenpark. Manche Themen brauchen genau das: einen Ort außerhalb des eigenen Hauses, der Abstand schafft. Von Herdecke aus bin ich schnell in Dortmund, Bochum, Essen und im ganzen Ruhrgebiet unterwegs, darüber hinaus in ganz Nordrhein-Westfalen. Für Kontinuität dazwischen ist online meist das Praktischere.
Und wenn aus dem Coaching strukturelle Fragen werden?
Aus einer persönlichen Frage wird oft eine strukturelle. Häufig zeigt sich, dass dahinter eine Rolle steht, die nicht klar profiliert ist, eine Abteilung, die sich reibt, manchmal das ganze Unternehmen. Wenn das Thema nicht bei einer Person bleiben kann, sondern im System wirksam werden muss, geht es weiter in die Organisationsentwicklung. Dann begleite ich nicht mehr nur Sie, sondern den Prozess, in dem Rollen, Abläufe und Führung neu sortiert werden. Ein Vorteil dabei ist, dass der Kontext derselbe bleibt und ich die Vorgeschichte schon kenne.
Erstgespräch vereinbaren
Schildern Sie mir kurz, worum es geht, ein Satz reicht für den Anfang, und ob es um Sie, Ihr Team oder Ihre Organisation geht. Ich melde mich zügig für ein erstes Gespräch. Vertraulich ab der ersten Nachricht.
Oder Sie schreiben an info@felixschlebusch.de oder rufen kurz durch: +49.163.2863165
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