Organisationsentwicklung im Ruhrgebiet: wenn es mehr braucht als klare Ansagen.
Sie tragen Verantwortung für einen Bereich, ein Haus, ein Unternehmen. Vieles lässt sich entscheiden. Und manches eben nicht. Dass Bereiche gemeinsam arbeiten. Dass Mitarbeitende mitdenken statt abzuwarten. Dass eine neue Leitung wirklich ankommt. Das entsteht freiwillig oder gar nicht. Ich baue die Prozesse, in denen es entsteht. Das fängt klein an, mit einem Gespräch, und der Klärung Ihres Anliegens.

Mich interessiert der Moment, in dem etwas auch dann noch gilt, wenn niemand mehr darauf achtet.
Womit Organisationen zu mir kommen
Systemische Organisationsentwicklung heißt: an Rollen, Abläufen und Zusammenarbeit arbeiten, gemeinsam mit Leitung und Beteiligten, über einen längeren Zeitraum. Manche nennen es Organisationsberatung. Der Unterschied liegt nicht im Namen, sondern darin, ob am Ende ein Papier steht oder eine veränderte Praxis. Kennen Sie das:
Wachstum
Was mit fünfzehn Leuten lief, knirscht mit fünfzig. Gewachsen ist die Firma, nicht die Struktur.
Rollen
Auf dem Papier ist alles geregelt. In Wirklichkeit machen drei dasselbe, und das Wichtigste macht keiner.
Silodenken
Jede Abteilung für sich arbeitet gut. Dazwischen geht verloren, wofür es alle zusammen gibt.
Leitbild
Werte und Vision stehen auf Papier. Im Alltag richtet sich niemand danach. Dabei war die Arbeit daran gut.
Zwei Ebenen
Oben eine Anforderung, unten ein Berufsethos. Beide haben recht, keiner kann den anderen überstimmen.
Fokus
Zu viele Vorhaben gleichzeitig. Alle sind wichtig, und genau deshalb kommt keins voran.
Wie ich arbeite
Das Format.
Ein halber Tag mit der Leitung, Gespräche mit den Beteiligten, Workshops, Klausuren, Einzelcoaching. Was davon gebraucht wird, entscheidet sich unterwegs, nicht am Anfang.
Die Haltung.
Ich prüfe beide Seiten, auch die, die mich bezahlt. Sind die Anforderungen umsetzbar? Sind die Widerstände begründet? Und wo ich etwas beitragen kann, bringe ich es mit.
Das Ergebnis.
Am Ende gilt etwas, das niemand angeordnet hat und das trotzdem hält: eine geklärte Rolle, ein Verfahren, eine Runde, die selbst entscheidet. Und weniger, das nur an Ihnen hängt.

So laufen Prozesse in der Organisationsentwicklung ab
Wir sprechen über Ihren Anlass, dann geht es an die Auftragsklärung: Ich spreche mit Ihnen, und ich spreche mit denen, um die es geht. Ohne diese Gespräche entwerfe ich nichts, sonst geht der Entwurf an der Wirklichkeit vorbei. Danach lege ich offen, was ich gehört habe, und wir bauen den Prozess gemeinsam: in Etappen, mit Luft dazwischen und kurzen Schleifen, wo etwas nicht trägt. Was unterwegs entschieden wird, halten wir fest. Am Ende steht trotzdem nicht mein Bericht, sondern Ihre veränderte Praxis.
Erfahrungen mit Felix Schlebusch
Referenzen Organisationsentwicklung
Fragen & Antworten
Was kostet Organisationsentwicklung, und wie fängt sie an?
Der erste halbe Tag beginnt bei 1.500 Euro netto. Davor steht ein kurzes Telefonat, damit wir beide wissen, ob es passt. Das kostet nichts. Der erste Arbeitsschritt ist dann ein halber Tag mit Ihnen: Wir klären den Auftrag und sortieren, was eigentlich ansteht und was als Nächstes sinnvoll ist. Ob daraus ein Prozess wird, entscheiden Sie danach.
Wir haben schon einen Prozess und brauchen nur einen Termin.
Einzelne Termine moderiere ich auch ohne Folgeauftrag. Das kommt regelmäßig vor: eine Resonanzrunde, eine Klausur, ein Workshop mitten in etwas, das bei Ihnen längst läuft. Wer nicht auf einen Folgeauftrag schielt, kann unbefangener nachfragen. Vorher klären wir den Spielraum: was noch veränderbar ist und was entschieden. Bleibt das offen, bekommen Sie Höflichkeit oder Ärger, aber keine Hinweise.
Wie lange dauert ein Prozess?
Programme können ein halbes bis zwei Jahre dauern, Begleitungen auch länger. Programme haben einen Anfang und ein Ende. Begleitungen fangen klein an und bleiben, die dauern bei mir meistens Jahre, weil klein angefangene Prozesse sich ausbreiten, sobald sie tragen. Gebunden sind Sie nie: Wir arbeiten in Etappen, und jede hat ein eigenes Ergebnis.
Begleiten Sie auch eine Leitungsrunde dauerhaft?
Eine Leitungsrunde begleite ich meist im Quartals-Rhythmus. Das ist eine der häufigsten Formen. Kein Prozess mit Enddatum, sondern ein Platz neben der Führung, an dem jemand sitzt, der nicht mitentscheidet und deshalb Dinge sagen kann, die intern niemand sagt. Geht es weniger um Entscheidungen als um die Rolle jedes Einzelnen darin, ist Leitungssupervision das passendere Format.
Muss die Leitung mitmachen?
Die Leitung muss persönlich am Tisch sitzen, nicht nur bestellen. Ich sage das so deutlich, weil ich das Gegenteil erlebt habe: Wo die Spitze den Prozess bestellt, aber nie selbst am Tisch sitzt, versandet er zuverlässig. Das heißt nicht, dass die Leitung alles vorgibt. Ihre Aufgabe ist, den Prozess zu wollen und auszuhalten, was er ans Licht bringt.
Wie gehen Sie mit dem um, was Mitarbeitende Ihnen erzählen?
Was Einzelne mir anvertrauen, gebe ich nicht mit Namen weiter. In den Prozess fließt es als Muster ein, nicht als Zitat mit Namen. Das ist keine Höflichkeit, sondern die Bedingung: Ohne diesen Schutz sagt Ihnen niemand, was wirklich los ist, und der Prozess arbeitet mit falschen Informationen. Anders als in der Supervision bleibt es aber nicht im Raum. Hier sollen die Muster den Weg an den Tisch finden.
Sie coachen schon bei uns. Geht auch Arbeit an der Organisation?
Besteht bereits ein Coaching-Mandat, sehe ich früher, wo es klemmt. Wenn mir über mehrere Ebenen dasselbe Thema begegnet, ist es keine Personenfrage mehr. Was ich Ihnen dann sage, ist nicht, wer was erzählt hat, sondern dass es mehrfach vorkommt und einen Ort braucht. Dass ich beides mache, verabreden wir vorher offen mit allen Beteiligten.
Coaching, Workshops, Moderation und Organisationsentwicklung: ist das nicht zu viel?
Vier Formate in einer Hand heißt, dass einer das Ganze sieht. In einem Mandat sitze ich mit der Leitung an der Strategie, arbeite einzeln mit einer Führungskraft, moderiere die Klausur und begleite danach die Runde. Machen das drei Häuser, sieht keiner das Ganze. Ein Gutachten schreibe ich trotzdem nicht. Die Lösung erarbeiten die, die es betrifft. Wichtig ist nur, dass die Rollen nicht verschwimmen: Wer wann was von mir bekommt, machen wir vorher aus.
Arbeiten Sie auch mit Behörden, Trägern und Praxen?
Öffentliche Vergabeverfahren habe ich mehrfach gewonnen. Ich kenne die Bedingungen: Vergabeverfahren, Gremienlogik, Etappen-Freigaben, Berufsgruppen mit eigenem Selbstverständnis. Der halbe Tag als Einstieg passt auch in diese Welt, weil er einzeln beauftragbar ist. Bei Trägern und Praxen trifft fachliche Autorität auf Verwaltungslogik, und beide haben recht. Genau dazwischen arbeite ich.
Was qualifiziert Sie für Organisationsentwicklung?
Systemischer Organisationsberater, gelernt am ifs Essen. Dazu DGSF-zertifizierter Supervisor und Coach, systemischer Berater und zertifizierter Dialogprozessbegleiter. Und über zwanzig Jahre mit Organisationen jeder Größe, von Konzern bis KMU. Was am meisten hilft, steht in keinem Zeugnis: Ich weiß, wie ein Vorstand tickt, und ich weiß, wie ein Träger tickt. Wenn beide Sprachen an einem Tisch sitzen, ist das oft der Unterschied.
Wo findet die Arbeit statt?
Organisationsentwicklung findet vor allem bei Ihnen statt. Sie lebt davon, dort zu sein, wo die Organisation ist. Von Herdecke aus bin ich schnell in Dortmund, Bochum, Essen, Hagen und Unna, darüber hinaus in ganz Nordrhein-Westfalen und deutschlandweit. Für Klausuren und Auftakte ist ein Ort außerhalb oft klüger, den finden wir gemeinsam. Einzelne Etappen gehen online, der Kern lebt in Präsenz.
Wir wollen etwas für unsere Führungskräfte, nicht für die ganze Organisation.
Für eine Gruppe von Führungskräften gibt es ein eigenes Format. Führungskräfteentwicklung heißt: eine Gruppe arbeitet über einen längeren Zeitraum an ihrer Rolle, statt dass ein Prozess die Strukturen verändert. Beides greift oft ineinander, aber der Einstieg ist ein anderer.
Organisationsentwicklung anfragen
Schreiben Sie mir kurz, worum es geht: Ihre Organisation, was sich verändern soll, wer beteiligt ist, so viel Sie schon wissen. Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob es ein Prozess werden soll, schreiben Sie auch das. Selbstverständlich vertraulich.
Oder Sie schreiben an info@felixschlebusch.de oder rufen kurz durch: +49 163 2863165
.png)

