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Was genau buchen Sie, wenn Sie ein Präsentationstraining buchen?

Autorenbild: Felix Schlebusch
Felix Schlebusch
vor 9 Stunden
6 Min. Lesezeit
Felix Schlebusch vor einem Auftritt auf großer Bühne mit Headset, Präsentationstraining im Ruhrgebiet

Kurz gesagt: Wer bei mir ein Präsentationstraining bucht, bekommt eigentlich ein Coaching: ein Programm, das aus Ihrem Anlass entsteht, nicht aus einem Katalog. Das reicht vom halben Tag vor einem einzelnen Termin bis zu einer Begleitung über Monate, bei der ich zu Ihren echten Auftritten mitkomme, einzeln oder in kleiner Gruppe, in Präsenz in Dortmund, im Ruhrgebiet und in ganz NRW. Ein halber Tag beginnt bei 1.500 Euro netto, ein ganzer bei 2.500, die Vorbereitung weise ich gesondert aus.


Die meisten Anfragen beginnen mit einem Termin: eine Kundentagung, eine Präsentation vor der Geschäftsführung, ein Videoformat, das in ein paar Wochen startet. Manchmal gibt es keinen Termin, sondern einen Wunsch: sicherer auftreten, mehr Wirkung, und zwar nicht erst beim nächsten Mal. Und manchmal steht am Anfang der Satz: Eigentlich präsentiere ich überhaupt nicht gern.


Alle drei sind ein guter Anfang. Dieser Artikel sortiert, was zu welchem passt.


Training oder Coaching

Gesucht wird meistens ein Präsentationstraining. Was ich anbiete, ist eigentlich ein Coaching, und der Unterschied ist keine Wortklauberei.


Ein Training von der Stange hat ein Programm, das vorher feststeht: dieselben Übungen, dieselben Folien, egal wer im Raum sitzt. Bei mir steht vorher nur der Anlass fest. Das Programm baue ich aus Ihrer Anfrage: wer auftritt, vor wem, wofür, und was dabei im Weg steht. Zwei Anfragen, die gleich klingen, führen deshalb selten zum gleichen Ablauf.

Für eine einzelne Person hat das seinen Preis. Ein Platz in einem Seminar aus dem Katalog ist günstiger, und wenn jemand vor allem Technik lernen will und der Anlass keine Rolle spielt, ist er auch die bessere Wahl. Geht es um Ihren Auftritt, um Ihre Wirkung und um das, was Sie dabei blockiert, lohnt sich der Aufwand.


Ab etwa fünf Teilnehmenden dreht sich die Rechnung. Dann baue ich ein Training für das Anliegen Ihres Unternehmens, und das ist pro Kopf oft günstiger als fünf einzeln gebuchte Plätze in einem offenen Seminar. Der Unterschied: Geübt wird an Ihren Anlässen, Ihren Präsentationen und Ihrem Publikum, nicht an Beispielen, die für alle passen sollen.


Ich präsentiere ungern. Ist ein Training trotzdem etwas für mich?

Wer ungern präsentiert, hat vom Training oft am meisten. Die meisten, die zu mir kommen, halten sich nicht für geborene Redner. Das müssen sie auch nicht werden. Es geht nicht darum, eine Rolle zu spielen, sondern darum, dass das, was Sie zu sagen haben, ankommt, auch wenn Sie dabei nervös sind.


Deshalb gilt bei mir: Niemand wird vor einer Gruppe vorgeführt. Wer unsicher ist, fängt einzeln an. Gefilmt wird erst, wenn Sie so weit sind, und die Aufnahmen sind für Sie da, nicht für Ihr Unternehmen. Feedback bekommen Sie zu dem, was schon funktioniert, genauso wie zu dem, was noch hakt.


Aufregung gehört dazu. Ich stehe seit fünfundzwanzig Jahren auf Bühnen und bin vor wichtigen Auftritten bis heute aufgeregt. Das Training nimmt Ihnen die Nervosität nicht weg, aber es sorgt dafür, dass sie Sie nicht mehr steuert. Ist die Angst allerdings schon Wochen vorher da und meiden Sie Auftritte deshalb, ist das mehr als Lampenfieber. Wo die Grenze liegt, steht im Artikel über Lampenfieber und Redeangst.


Einzeln, in kleiner Gruppe oder im Team

Im Einzelcoaching arbeiten wir an Ihrer Präsentation, Ihrer Wirkung und Ihrem nächsten Termin. Es ist die dichteste Form, weil alles im Raum Ihnen gilt. In einer kleinen Gruppe von zwei bis vier Personen kommt etwas dazu: Sie sehen die anderen, und die anderen sehen Sie. Das Feedback wird breiter, und niemand wartet lange, bis er wieder dran ist. Das passt, wenn mehrere Menschen vor einer ähnlichen Aufgabe stehen, etwa zwei, die gemeinsam ein Format moderieren sollen.


Ab etwa fünf Personen wird aus der Gruppe ein Training im Unternehmen. Dort geht es neben dem einzelnen Auftritt um einen gemeinsamen Standard: wie Ihr Haus vor Kunden präsentiert, wie ein Team einen Pitch aufteilt, wie Führungskräfte in der Townhall sprechen. Auch das baue ich aus Ihrer Anfrage und nicht aus einem Katalog.


Zahlt Ihr Unternehmen, klären wir vorab, wer von mir was erfährt. Was im Coaching besprochen wird, bleibt dort. Das Unternehmen erfährt, dass gearbeitet wurde, nicht woran.


Wie ein Präsentationstraining abläuft

Am Anfang steht ein Vorgespräch. Ich will wissen, wofür Sie trainieren: vor wem Sie sprechen, was dort auf dem Spiel steht und was Sie an sich selbst schon kennen. Gibt es Material, eine Präsentation, eine Aufzeichnung, ein Manuskript, schaue ich es vorher an.

Das Training selbst folgt einem einfachen Rhythmus: präsentieren, aufnehmen, anschauen, besprechen, noch einmal. Theorie gibt es nur so viel, wie der nächste Durchgang braucht, die meiste Zeit präsentieren Sie selbst. Feedback bekommen Sie nach jedem Durchgang, auch per Videofeedback, und zwar zu dem, was bei Ihnen passiert, nicht zu einer Checkliste.


Für den Aufbau einer Präsentation arbeite ich mit einer einfachen Blaupause: ein Einstieg, der trägt, der Kern, eine Schleife zurück zum Anfang und ein Schluss mit einer klaren Aufforderung. Beim Video lautet die erste Frage fast immer: Worum geht's? Oft wird es klarer, wenn aus einem langen Monolog kurze Einheiten werden, eine Frage, eine Antwort in wenigen Sätzen.


Nach jeder Einheit halte ich in einem kurzen Protokoll fest, was wir verabredet haben.


Halber Tag, ein Tag, zwei Tage

Ein halber Tag reicht, wenn ein konkreter Auftritt ansteht und das Material im Grunde steht. Dann arbeiten wir an Botschaft, Einstieg und Schluss und proben das Ganze mindestens einmal komplett durch.


Ein ganzer Tag lohnt sich, wenn Sie nicht nur einen Termin vorbereiten, sondern an Ihrer Art aufzutreten arbeiten wollen. Dann ist Zeit für mehrere Durchgänge, für Aufnahmen und dafür, Neues auszuprobieren und wieder zu verwerfen.


Zwei Tage sind sinnvoll, wenn ein Format neu entsteht oder eine kleine Gruppe gemeinsam trainiert. Etwa bei einem Videoformat, in dem Menschen zum ersten Mal vor der Kamera stehen: Am ersten Tag wird es besser, am zweiten wird es eigen. Wie das mit drei Produkttrainern aussah, steht im Bericht über das Kameratraining bei Huawei.


Kürzer geht es auch: Feedback im Saal und zwischendurch

Manchmal ist der sinnvollste Termin der echte Auftritt selbst. Ich sitze im Saal, bei Ihrem Vortrag, Ihrem Panel, Ihrer Moderation, und mache mir Notizen. Direkt danach bekommen Sie Feedback aus der Sicht von jemandem, der seit fünfundzwanzig Jahren auf Bühnen steht. Gerade beim ersten Mal in einer neuen Rolle, etwa dem ersten Panel, das Sie moderieren, bringt das oft mehr als jede Übung.


Und zwischen zwei Terminen reicht manchmal eine halbe Stunde. Wenn Sie etwas planen, einen Auftritt, eine Ansprache, einen Beitrag, schauen wir in einer kurzen Online-Sitzung von dreißig bis fünfundvierzig Minuten gemeinsam darauf. Kurz, konkret, und danach wissen Sie, was Sie ändern.


Vor der Kamera

Vor der Kamera fehlt das Publikum, das nickt. Die Linse zeigt jede Routine, und niemand gibt Ihnen ein Zeichen, ob Sie verstanden werden. Ein Video-Statement ist etwas anderes als ein Interview, und ein Interview zu geben etwas anderes, als eines zu führen.


Gerade Letzteres wird oft unterschätzt. Wer ein eigenes Format moderiert, eine Gesprächsreihe, ein internes Video, einen Podcast, braucht Fragetechnik: nachfragen, zuhören, einen Gast zurückholen, der sich verliert. Das lässt sich trainieren, am besten dort, wo später aufgezeichnet wird. Ich habe selbst viele Jahre als Reporter vor der Kamera gestanden und bin zertifizierter Medientrainer der Landesanstalt für Medien NRW.


Bühnenpräsenz und die eigene Bühnenmarke

Wer regelmäßig auf Bühnen steht, auf Kongressen, Kundentagungen, Townhalls, braucht irgendwann mehr als die Vorbereitung auf den nächsten Termin. Dann geht es um eine Art aufzutreten, die trägt, egal wie der Saal ist. Ich nenne das Bühnenmarke.


Das ist die längste Form. Sie beginnt mit einer Bestandsaufnahme: bisherige Auftritte, was gut funktioniert, wo es hakt, wie Sie mit Lampenfieber umgehen. Im nächsten Schritt sammeln wir die Eigenschaften, mit denen Sie auf der Bühne wahrgenommen werden wollen, und prüfen sie an Ihren Aufnahmen: Wirkt das schon so, oder erst auf dem Papier? Darauf bauen wir auf und üben auch mit Improvisation, damit Sie beweglich bleiben, wenn etwas anders läuft als geplant.


Und dann komme ich mit: zu einem öffentlichen Auftritt, einer digitalen Townhall, einem Pressetermin. Wir bereiten den Termin inhaltlich vor, ich bin dabei, und direkt danach gibt es Feedback. Zum Schluss schauen wir gemeinsam zurück und setzen die nächsten Ziele. So eine Begleitung erstreckt sich über einige Monate.


Unterwegs zeigt sich manchmal, dass es gar nicht allein um den Auftritt geht, sondern um die Frage, wohin jemand beruflich will und wie er sich dafür zeigt. Dann wird aus dem Präsentationstraining ein Coaching für Führungskräfte. Das ist kein Bruch, es wird nur neu verabredet.


Was das kostet

Ein halber Tag beginnt bei 1.500 Euro netto, ein ganzer bei 2.500. Das gilt für Trainings im Auftrag eines Unternehmens, einzeln wie in der Gruppe. Bei fünf Teilnehmenden liegt ein ganzer Tag damit bei 500 Euro pro Person, zuzüglich der Vorbereitung. Vor- und Nachbereitung weise ich gesondert aus, statt sie in den Tagessatz zu rechnen. So sehen Sie, wofür Sie bezahlen.


Begleite ich Sie zu einem echten Auftritt, rechnet sich dieser Tag wie ein Trainingstag. Eine längere Begleitung setze ich aus diesen Bausteinen zusammen, Einheit für Einheit, damit Sie jede einzeln freigeben können. Kurze Online-Sitzungen zwischendurch rechne ich nach Zeit ab. Für Selbstzahler im Einzelcoaching gilt ein Stundensatz ab 250 Euro netto. Das erste Gespräch kostet nichts.


Wo trainiert wird

Trainiert wird in Präsenz, am liebsten dort, wo Sie später stehen. Ein Saal verändert eine Präsentation mehr, als die meisten erwarten. Wenn das nicht geht, arbeiten wir bei Ihnen im Unternehmen oder in meinen Räumen am Dortmunder Westfalenpark. Von Herdecke aus bin ich schnell in Dortmund, Bochum, Essen und im ganzen Ruhrgebiet, darüber hinaus in ganz Nordrhein-Westfalen. Online arbeite ich, wenn es eilt. Das Training läuft auf Deutsch oder Englisch.


Wann Sie woanders besser aufgehoben sind

Wenn die Angst vor Auftritten Ihren Alltag bestimmt, gehört sie in therapeutische Hände. Und wenn Sie nicht selbst auftreten, sondern jemanden suchen, der durch Ihre Veranstaltung führt, ist es Moderation.


Beschreiben Sie mir den Anlass, den Termin und wer auftreten soll, dann sage ich Ihnen, welcher Zuschnitt passt. Mehr zum Vorgehen auf der Seite zum Präsentationscoaching.

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