
Workshops im größten Veränderungsprojekt: das Mandat bei Mercedes-Benz
Auf einen Blick
Felix Schlebusch, Moderator, Facilitator und systemischer Coach aus Herdecke im Ruhrgebiet, begleitete 2008 und 2009 Workshops im größten Veränderungsprojekt von Mercedes-Benz: 350 Workshops mit über 4.000 Teilnehmenden aus Geschäftsführung, Vertrieb, Service, Werkstatt und Verwaltung der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland. Themen waren Konflikte, Zusammenarbeit und Markenbewusstsein. Für dieselbe Marke moderierte er später eine Jubiläumsfeier und Messeauftritte auf dem Genfer Autosalon und in Paris.
Wenn ein Konzern sich umbaut, merken es die zuerst, die mit Kunden sprechen. Die Marke verändert sich, die Produkte verändern sich, die Erwartungen an das eigene Auftreten auch. Und während das passiert, muss weitergearbeitet werden, jeden Tag, mit denselben Leuten.
Genau dort haben wir gearbeitet. 2008 und 2009 habe ich Workshops im Rahmen des größten Veränderungsprojekts in der Geschichte von Mercedes-Benz begleitet: 350 Workshops mit über 4.000 Teilnehmenden der MBVD, von der Geschäftsführung über Vertrieb und Service bis zu Werkstatt und Verwaltung.
Worum es in den Workshops ging
Drei Themen zogen sich durch, und sie hingen zusammen.
Konflikte. In Veränderungsprozessen wird selten über die Veränderung gestritten. Gestritten wird über Zuständigkeiten, über Tempo, über die Frage, wer es zuerst gewusst hat. Wir haben diese Konflikte in den Raum geholt, statt sie zu überspielen, und daran gearbeitet, was davon Sache und was Beziehung ist.
Zusammenarbeit. Teams unter Druck arbeiten schneller nebeneinander her als miteinander. Jeder macht seins, keiner fragt nach. Wir haben Rollen und Erwartungen offengelegt und verabredet, was künftig gilt.
Markenbewusstsein. Was eine Marke verspricht, entscheidet sich im Kundenkontakt, nicht in der Kampagne. Wir haben daran gearbeitet, was das für die eigene Rolle bedeutet, wenn man derjenige ist, an dem das Versprechen hängt.
Wie gearbeitet wurde
Vor jedem Workshop standen dieselben Fragen: Worum geht es wirklich, wer sitzt mit welcher Erwartung im Raum, und woran würde man am Abend merken, dass sich der Tag gelohnt hat?
Gearbeitet wurde an echten Situationen aus dem Alltag der Teilnehmenden, nicht an Fallbeispielen. Das ist unbequemer, und es ist der Grund, warum am Ende Verabredungen stehen, an die sich Menschen auch halten.
Und danach
Aus den Workshops ist mehr geworden. Für dieselbe Marke habe ich später eine Jubiläumsfeier moderiert und internationale Messen begleitet, unter anderem den Genfer Autosalon und die Automesse in Paris. Wie ich Messen und Feiern moderiere, steht unter Moderation.
Das ist der eigentliche Punkt dieser Referenz. Nicht ein großer Tag, sondern eine Zusammenarbeit, die über Jahre und über sehr verschiedene Formate gehalten hat: erst der Arbeitsraum mit einem Team, dann die Bühne vor vielen. Wer beides kann, muss nicht übergeben, wenn sich der Anlass ändert.
Warum hier keine Inhalte stehen
Über Inhalte aus Workshops schreibe ich nichts. Was in einem Raum gesagt wird, bleibt dort, und das gilt für einen Konzern genauso wie für ein Familienunternehmen.
Was ich zeigen kann, ist die Anlage: In einem Umbau dieser Größenordnung ist nicht die Präsentation das Schwierige, sondern die Verständigung darüber, wie man ab morgen miteinander arbeitet. Wie ich Workshops in Veränderungsprozessen anlege, steht unter Workshop & Facilitation. Ein weiteres Beispiel, über mehrere Monate: das Programm Pioneer Minds für Volkswagen.
Felix Schlebusch anfragen
Erzählen Sie mir kurz, worum es geht. Ich melde mich zügig für ein erstes Gespräch.
Oder Sie schreiben an info@felixschlebusch.de oder rufen kurz durch: +49 163 2863165
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